Oliver Schündler

Oliver Schündler arbeitete an diversen Theater- und Fernsehprojekten als Regieassistent und Dramaturg (darunter mit Robert Lépage, Georg Tabori, Leander Haußmann und Matthias Hartmann am Bayerischen Staatsschauspiel in München sowie mit Peter Stein und Luca Ronconi bei den Salzburger Festspielen), ehe er 1994 zur Bavaria Film Gruppe wechselte.

Dort realisierte er als Produzent zahlreiche Fernsehfilme und -serien.

Ab 2000 verantwortete er den gesamten Bereich der internationalen Koproduktion der Bavaria Film Gruppe, ab 2001 auch den weltweiten TV-Rechtevertrieb. In diese Phase fallen internationale Event-Koproduktionen wie Die Auferstehung, Der Todestunnel, Störtebeker, Kennedys Brain oder Die Jahrhundertlawine. Seit 2004 war Oliver Schündler außerdem Geschäftsführer der Bavaria Media Italia in Rom, und wurde im Oktober 2005 in die Geschäftsführung der German United Distributors berufen. Seit 2008 ist er geschäftsführender Gesellschafter und Produzent der Lucky Bird Pictures. Hier produzierte er – meist gemeinsam mit Boris Ausserer – TV-Events wie Der Chinese, Die kleine Lady, Der Auftrag und Kinofilme wie Gespensterjäger und Elser.

2015 wurde Oliver Schündler gemeinsam mit Boris Ausserer mit dem Produzentenpreis des Bayerischen Filmpreises ausgezeichnet.